| FAQs |
Stellt der Hohenloher Franken eine Konkurrenz zum Euro dar?
Nein, er ist eine regionale Ergänzung des Euro. Die Beteiligung ist freiwillig. Im Gegensatz zum Euro steht er nicht unter Annahmezwang.
Da der Hohenloher Franken ein Gutschein ist, der nur von Vereinsmitgliedern verwendet wird, liegt er im Rahmen des währungsrechtlich Erlaubten. Der Hohenloher Franken ist vergleichbar mit Bonussystemen von Großmärkten, Tankstellen und Fluggesellschaften. Der Unterschied liegt in seiner regionalen und gemeinnützigen Orientierung.
Für die Konsumenten lediglich die kostenfreie Fördermitgliedschaft im Verein Hohenloher Franken. Für die Unternehmen ist die Teilnahme zunächst kostenfrei. Nach Ablauf eines Jahres entscheiden diese, ob sie weiterhin dabeibleiben und entrichten dann eine Jahresgebühr von 20, 50, 100, 150 Euro nach freier Selbsteinschätzung.
In der Regel gibt das Unternehmen Hohenloher Franken heraus. Beträge unter einem Hohenloher Franken werden in Cent ausbezahlt. Sind Hohenloher Franken nicht ausreichend vorhanden, können auch Euros zurückgegeben werden.
Geschäfte mit regelmäßigen Öffnungszeiten können auf Anfrage auch Ausgabestelle für den Hohenloher Franken werden. Die Ausgabestelle erzielt für sich eine erhöhte Werbewirksamkeit, weil mehr neue KundInnen in das Geschäft kommen, um Hohenloher Franken zu tauschen.
Der Umtausch von Euro in Hohenloher Franken hat keine steuerlichen Konsequenzen. Umsätze in Hohenloher Franken werden steuerlich genauso behandelt und verbucht, als wären Euros eingenommen worden. Wenn das Unternehmen Prämien oder Gehaltsanteile an seine MitarbeiterInnen in Hohenloher Franken ausbezahlt, gelten die Hohenloher Franken steuerlich wie Euros. Das gleiche gilt für Spenden sowie für Zahlungen an Lieferanten. Beim Rücktausch von Hohenloher Franken erhält das Unternehmen 95% des Betrages in Euro. Der Regionalbeitrag in Höhe dieser 5% kann steuerlich in voller Höhe abgesetzt werden. |


Stellt der Hohenloher Franken eine Konkurrenz zum Euro dar?